Endlich ist es soweit,
heute am 31.08.2021 geht das Arbeitsleben zu Ende und
unser Traum vom Reisen beginnt.
Trotz tränenreichen Abschieds von unseren Kindern überwiegt die Freude beim
Starten des Steyrs.
Die erste Strecke verläuft von Tirol bis Cuneo – 700km. Autobahn
nach VINADIO (Vale del Stura)
wo wir uns bei einem Rundgang durch das
FORTE di VINADIO
erstmals die Füße vertreten


die Fahrt führt uns weiter über den
COLLE della MADDALENA
(Übergang von Italien nach Frankreich)


danach erreichen wir das
FORT von TOURNOUX
die Festung ist ein Verdeidigungskomplex aus dem 18Jhd.





mit unserem Motorrad geht es hinauf zum
COL de la BONETTE
einem 2715m hohen Gebirgspass in den französischen Seealpen.
Das Panorama das sich uns hier zeigt ist beeindruckt


traumhaft hier am
LAC de SERRE-PONCON in Rousset




CREST
eine Stadt die sich in der Region Auvergne-Rhone-Alpes befindet.
Der Burgturm gilt mit 52m als höchster Turm Frankreichs





die GORGES de ARDECHE
eine 30km lange Schlucht
die von der Ardeche wie ein Canyon
durch ein kalkhaltiges ca. 300m hohes Plateau gegraben wurde
erkunden wir mit dem Motorrad





UNTERWEGS




wir erreichen am 11.09.2021 die Mittelmeerküste bei Montpellier in Südfrankreich.
Die COTE VERMEILLE von PORT VENDRES bis CAP CREUS
hat für uns einen besonderen Reiz



nach drei herrlichen und entspannenden Tagen in
Port Vendres
treibt es uns dann doch zurück nach Perpignan,
dort verlassen wir das Meer und
fahren in die PYRENÄEN.
Hier entdecken wir in PRADES alte RENAULT-TRUCKS.
Wäre etwas für unsere jüngste Tochter – eine Automechanikerin bei Renault 🙂


bei BOURG-MADAME wechseln wir nach Spanien.
Einige Kilometer weiter bei Adrall fahren wir über den
COLL de CANTO
einem Gebirgspass im katalonischen Teil der Pyrenäen

UNTERWEGS

am EMBALSE de PANTA ESCALES
machen wir eine kleine Wanderung

durch die schmale VENTAMILLO-SCHLUCHT geht es nur langsam voran.
Ob das heute noch was wird,
für uns kein Problem – unser Haus haben wir dabei



der Stau hat sich aufgelöst und endlich erreichen wir den
EMBALSE de MEDIANO
sollte eigentlich einer der größten Stauseen im Norden Spaniens sein.
Jetzt ist hier Platz genug für viele Schafe und unseren Steyr


AINSA
mit ihrer mittelalterlichen Burg
liegt auf einer felsigen Anhöhe in der Provinz Aragonien



über Bedün gelangen wir zum
EMBALSE de YESA
der sich in der Provinz Saragossa befindet



nach drei Tagen am Stausee begeistern uns auf der Weiterfahrt
Richtung SAJAZARRA
einige verlassene Dörfer und alte Burgen.
ESCO
Seit 1960 leben hier keine Einwohner mehr





TIERMAS und
SAN MARTIN de UNX
Dörfer im Pyrenäenland die am Ufer des Aragon liegen






leere Straßen Richtung Sajazarra.
Hier macht Autofahren noch Spass

SAN VICENTE de la SONSIERRA
eine Kleinstadt in der Region La Rioja lädt uns zu einer kleinen Besichtigungstour ein.
Sie gehört zum Weinbaugebiet der Rioja Alavese




das mittelalterliche Dorf
SAJAZARRA
liegt in der RIOJA ALTA.
Die Festung ist für uns ein wahrer Hingucker



geschlafen wird zwischen Wein u. Weizenfeldern.
Keine Sorge – sind schon geerntet und gemäht

wir erreichen den
EMBALSE CERVERA-RUESGA


Bergwerksruine auf der Route N210-Richtung Sabero

in SABERO
lassen wir uns direkt am Bach nieder.
Bernd lässt sich nicht lange bitten
und wagt sich ins kalte Wasser.
Auch die Trinkwasserversorgung ist hier kein Problem,
immer wieder finden wir Brunnen mit Trinkwasserqualität


vorbei an dem
fast ausgetrockneten
Stausee
de los BARRIOS de LUNA




…geht unsere Reise weiter nach
CANGAS de NARCEA
das in der Region ASTURIEN liegt.
Wir besuchen die kleine Stadt um Vorräte einzukaufen




interessante Stimmung
bei den Windrädern am
PASS PUERTO del PALO (1146m)





am EMBALSE ENCORO de SALIME
werden wir tatsächlich von einem Einheimischen eingeladen
eine Bootstour mit ihm zu machen,
da er gerade mal wie er sagt,
eine Stunde Zeit hätte.
Wir können es kaum glauben,
nehmen dankend an und
erfreuen uns der kleinen Spritztour auf dem Wasser.
So etwas erlebt man nicht alle Tage




unsere Fahrt führt uns weiter über kleine Orte wie…



in CASTRO de PENDRIA
finden wir einen idealen Nächtigungsplatz.
Von hier aus besuchen wir mit der Drohne die alte Keltensiedlung


nach fast einem Monat im Landesinneren
erreichen wir Ende September
TAPIA an der COSTA VERDE


wir fahren weiter über CASTROPOL…

...an die PRAIA de MOLEDO
und bleiben über Nacht.
Doch ein Wind mit
sturmartigen Böen
reißt uns mitten in der
Nacht aus dem Schlaf
und zwingt uns
frühzeitig zum Aufbruch



kein Wind und herrliches Wetter
erwartet uns in MORAS am
PLAGE de LAGO (Galizien)
Hier verbringen wir zwei Tage,
ernten unser
Mittagessen (Muscheln) selber,
genießen das Meer
und die Sonne
in vollen Zügen



genug der Faulenzerei
treibt es uns weiter nach
PUNTA RONCADOIRA.
Wir begeben uns auf eine
kleine Wanderung zum Leuchtturm


von Roncadoira aus fahren wir nach Viveiro
und weiter nach Covas
wo wir die kleine Bucht
PRAIA XILLOY
erreichen



Man(n) relaxed am nächsten Tag

es treibt uns weiter in die kleine Hafenstadt
CEDEIRA


am Strand von
PLAYA de la MAGDALENA
werden wir uns in die Fluten stürzen.
Die Temperaturen laden gerade dazu ein – es ist herrlich warm


die PRAIA de FROUXERIA
mit ihrer wilden und rauhen Landschaft
lässt unser Camperherz höher schlagen.
Drei herrliche Tage verbringen wir in dieser Umgebung
und betrachten die Surfer beim Kampf gegen die Wellen






auch an der
PRAIA de COBAS
erwartet uns eine Landschaft wo wir uns kaum sattsehen können



an der
PRAIA de DONINOS (Nähe Ferrol)
zeigt sich das Meer ziemlich ungestüm – nicht umsonst auch als Surferparadies bekannt…
…Wellenreiter haben hier ihre Freude – kein Wunder bei diesen Wellen

das CASTELO de SAN FELIPE
eine aus Naturstein und Lehm erbaute Küstenfestung
erkunden wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Motorrad









Anfang Oktober erreichen wir die
COSTA da MORTE
auch als Todesküste bekannt.
Ihren Namen erhielt sie durch die schweren Bedingungen für die Seefahrt.
In CAION
werden alle Wassertanks aufgefüllt und
das Mittagessen wird selber geerntet
(da lacht das Männerherz)



Abendstimmung am Strand in
A PEDRA do SAL

kurz vor CORMO-PORTO
fahren wir rechts ab auf eine Schotterpiste und machen einen Abstecher zur
CAPELA da VIRXE do FARO
wo man über eine Wendeltreppe im Inneren des Turms hochklettern kann
und wir mit einer tollen Aussicht belohnt werden




in CORME-PORTE
hätten wir uns einen feinen Schlafplatz ausgesucht,
mit einer Politessin haben wir aber nicht gerechnet
die unseren Plan zunichte macht

in LAXE
wird eine Wanderung am Meer unternommen




das CABO VILAN
ist ein Cap an der
Costa da Morte
das sich an der Spitze
einer kleinen Halbinsel
aus Granitstein befindet.
Auf dem 104m hoch
gelegenen Plateau
steht einer der ältesten
Leuchttürme Spaniens.
Die Winde hier sind orkanartig
die Fortbewegung
im Hof des Leuchtturms
geht nur in
extremer Schräglage





in MUXIA
einem sehenswerten Hafenstädtchen
steht eine Wallfahrtskirche und das steinerne Monument A FERIDA
(400 Tonnen schwer und 11 Meter hoch)
das an die Tankerkatastrophe 2002 erinnern soll





das CAP FINISTERRE
60km westlich der Pilgerstadt SANTIAGO de COMPOSTELA gilt für viele Pilger
als das eigentliche Ende des Jakobsweg



der Oktober neigt sich dem Ende zu
das Wetter schlägt um – es wird windig und regnerisch.
So entschließen wir uns nach
RIAS BAIXAS
vier schmale, tief ins Land reichende Meeresbuchten im Südwesten Galiziens
die vom Cap Finisterre bis zur portugisischen Grenze reichen aufzubrechen
und die COSTA da MORTE hinter uns zu lassen.
An der
PRAIA de LARINO
(das Wetter bessert sich)
genießen wir den Sonnenuntergang und bleiben drei Tage

Der Kapitän muss sich mit dem Drehzahlmesser auseinandersetzen,
ein Problem ist aufgetreten,
das sich aber mit löten lösen lässt

am Strand von LARINO
vertreten wir uns nach gelungener Reparatur erstmal die Füße


in CARNOTA
entdecken wir das
größte spanische
Nationalmonument Galiziens.
Es besteht vollständig
aus Granit, hat eine
Länge von 35m
und diente Dorfgemeinschaften
als Futter und Getreidespeicher


in ENZARO
bestaunen wir eine
alte Wehranlage und
Aliengesichter im Gestein



angekommen am RIO XALLAS


hier ergießt sich
das Wasser dieses Flusses
wunderbar über die Felsen

in PUERTO del SUN
schlagen wir unser Lager vor einer Insel auf, auf der eine Villa steht.
Wir nehmen an es handelt sich um einen Privatbesitz


Richtung SANTIAGO de COMPOSTELA
entdecken wir im Wald
ein tolles Fotomotiv das sofort aufs Bild muss

in SANTIAGO de COMPOSTELA
die Hauptstadt Galiziens
erwischt uns ein ziemlich starker Regen
und die Besichtigung wird im Schnelldurchlauf absolviert.
Der Wallfahrtsort ist Ziel Tausender Pilger









im Naturschutzgebiet
LAGOA de XUNA
kommt die Sonne wieder zum Vorschein
und wir freuen uns über einen ausgedehnten Spaziergang




in SANTA UXIA
bewundern wir die Felsformationen
und lassen wieder einmal
unserer Fantasie freien Lauf

weiter geht’s nach
CATOIRA





die Fjorde von RIA de AROUSA
von Villagarcia bis runter nach Baiona
durchfahren wir schneller als geplant,
da die Küste ziemlich verbaut ist
und die Fjorde voll mit Fisch und Muschelzuchtanlagen sind.
Kein schöner Anblick.
Kurzer Stopp wird eingelegt in
COMBARRO
wo wir beim Muscheln umladen zusehen


das CASTILLO de MONTEREAL
in BAIONA
ist wunderschön anzuschauen.
Im Hafen davor
liegt ein Schiff von
Christoph Columbus vor Anker










auf der Küstenstraße Richtung
A-GUARDA


A GUARDA
mit seinen bunten Häusern




Erntezeit !!!
Heute gibt es Schwammerlgulasch
gefunden in einem Park
mitten im Ort,
wir freuen uns schon rießig darauf

unser Ausflug zur höchstgelegenen Keltensiedlung
SANTA TEGRA
die auf dem 341m hohen Berg Monte de Santa Tegra liegt
wird gekröhnt mit einem
Panoramablick auf die portugisische Seite
mit Blick auf die
Mündung des Rio Mino






